Montag, 28. September 2015

Peach PL 115 A3 Laminierer im Test

Nachdem ich mit meinem A4-Laminator Peach PL 102 bereits gute Erfahrungen gemacht hatte, musste nun doch ein größeres Gerät her, da ich hin und wieder einfach auch mal ausgedehntere Formate laminieren mag.

Via testberichte.reviews wurde mir jetzt freundlicherweise das Peach PL 115 A3 Laminiergerät zu Testzwecken übersandt, welches ich auch direkt ausprobieren konnte.


Das etwas größere Gerät nimmt nur unwesentlich mehr Platz auf dem Schreibtisch ein, als ein vergleichbares A4-Modell (Ich schätze, so 10 cm mehr Raumbedarf sollten genügen!?) und bietet den Vorteil, dass neben allen kleineren Formaten eben auch größere Formate bis hin zu DIN A3 durchgezogen werden.

Der Aufbau ist auch hier wieder weitestgehend selbsterklärend:
Führungsschienen rückwärtig in die dafür vorgesehenen Löcher hinten einstecken, Netzstecker in die Steckdose stecken, einschalten*, warten, bis die linke der beiden beleuchteten Betriebsanzeigen grün wird, Laminierfolie vorn einführen und hinten schon nach wenigen Sekunden entnehmen und Abkühlen lassen.


* Lediglich beim ersten Einschalten musste ich ganz kurz in der mehrsprachigen Bedienungsanleitung nachlesen, welche Schalterposition (80mic oder 125mic) denn wohl zu wählen sei. (Bisher hatte ich immer nur entsprechende Geräte mit nur einer Stufe bedient und die Bezeichnung "mic" sagte mir nichts.)
Schon nach einem kurzen Überfliegen war mit klar: mic = Mikron = die Folienstärke!
Jene Angabe findet sich auf der entsprechenden Umverpackung, so dass nach einem kurzen Blick darauf klar ist, dass für meine Peach Laminating Pouches A3 Folientaschen der Schalter auf 80 mic umgelegt werden muss.


Sollte einmal etwas schief eingezogen werden oder hängen, empfiehlt die Bedienungsanleitung das Drücken der rückwärtigen ABS-Taste, die ich bei meinem kleineren A4 Laminator bisher noch nicht benötigt hatte und mich deshalb schon zu fragen begann, welchen Sinn die wohl habe.

Bei größeren Laminierfolien wie A3 musste ich allerdings feststellen, dass es mir durchaus doch einmal passieren kann, nicht ganz so gerade anzusetzen, da die Folien schon aufgrund ihrer Größe deutlich instabiler wirken und schwerer zu handhaben sind.
Und so war ich für die Antiblockiertaste sehr dankbar.
Während jene gedrückt ist, kann man die Folie einfach wieder herausziehen und neu (und gerade!) ansetzen.


Ein weiteres Plus besitzt das Peach PL 115 Laminiergerät:
Jenes schaltet sich nämlich nach 30-minütiger Nichtbenutzung ganz einfach von selbst ab, was einen Schutz vor Überhitzung bedeutet und somit eine evtl. vorhandene Brandgefahr mindert
(Ich habe das nicht ausprobiert, aber es beruhigt mich doch ein wenig, denn es kann immermal vorkommen, dass einem etwas dazwischen kommt und man das eingeschaltete Gerät vergisst.)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit beiden Geräten, finde aber persönlich das größere Peach PL 115 praktischer, da es einem mehr Freiheiten bei der Formatwahl lässt und auch größere Folien problemlos laminiert.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen